Historie

Der Rote Ochse ist seit 1798 ein zünftiges Brauhaus.
Über das es spannende Geschichten zu berichten gibt, so wie einst einer der Türsteher „Schäfers Naas“ auf kuriose Art den gestohlenen Domschatz wiederbeschafft hat.
Oder der Kriegsheld Graf Luckner, der auch als der „Seewolf“ bekannt war und mit bloßen Händen Telefonbücher zerreißen konnte.  Der Seewolf  stellte seine private Waffensammlung und die Mitbringsel seiner Reisen im Roten Ochsen aus.
Über die vor dem Roten Ochsen befindliche mittelalterliche Hasenpforte ranken sich auch diverse Geschichten.
So war der Rote Ochse auch in der Liste der Kölner Brauhäuser, die 1798 durch Napoleon in die Gewerbefreiheit entlassen wurden.
Einer der „zünftigen“ Brauer hieß Johann Georg Vogel. Ab 1838, zu Beginn der preußischen Zeit, führte Josef Much bis 1849 und nach seinem Tode die Witwe Lucia Much bis 1852 die Brauerei.
Dann übernahm Franz Schnitzler bis 1863 und gab an Hubert Strauß im Jahre 1867 ab.
Ihm folgt Balthasar Reinold bis 1874 und nach seinem Tode seine Witwe bis 1875.
An dieser Stelle seien einmal die tapferen Brauersfrauen lobend erwähnt, die – mal kürzer mal länger – nach dem Tode ihrer Ehegatten die Leitung der Brauereien übernahmen und sie oftmals mit Hilfe treuer Braumeister in die nächste Generation retteten.
Heute wird der Rote Ochse von einem jungen und engagierten Team geführt.